Warum ist es so wichtig, dass synthetische Kraftstoffe dringend als gleichberechtigter Baustein der Verkehrswende – analog zum Elektroauto – angerechnet werden?
Ganz einfach: Das Elektroauto schließt an vielen Stellen zurzeit einfach nicht flächendeckend die realen Bedarfslücken von vielen Fahrzeughaltern und Unternehmen, die auf die tägliche Nutzung von Fahrzeugen angewiesen sind – gerade auch im Vergleich zum Verbrenner.
So bleibt laut WELT beispielsweise die Schwarz-Gruppe (Lidl-Konzern), trotz jeder Menge winkender staatlicher Steuervorteile bei dienstlich genutzten Fahrzeugen, nun lieber beim Verbrenner!
Der Grund: die geringen Restwerte der Elektroautos auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt beim Weiterverkauf. Der traditionell kostenbewussten Schwarz-Gruppe ist der hohe Wertverlust der eAutos zu groß laut WELT.
Nur gut, dass die sehr umwelt- und zukunftsbewusste Schwarz-Gruppe dank synthetischer Kraftstoffe wie eFuels und HVO100 ihre bestehende Unternehmensflotte mit Verbrennerfahrzeugen signifikant CO2-reduziert bezüglich der Neuemissionen betreiben kann.
Technologieoffenheit ist und bleibt halt das Zauberwort für eine erfolgreiche Verkehrswende.