Setzt das Bundesministerium für Verkehr (BMV) selbst eigentlich einzig und allein auf E-Autos?
Natürlich: NEIN!
„Electric only“ ist längst überholt und Technologieoffenheit nimmt vernünftigerweise endlich Einzug in die Köpfe und das Handeln von mehr und mehr Politikern.
So hat sich Staatssekretär Christian Hirte (CDU) gerade erst laut der FAZ für einen Dienstwagen mit Dieselmotor entschieden. „Mit Diesel aus Pflanzenöl soll das Auto weniger klimaschädliche Emissionen erzeugen als ein E-Auto.“
Wichtige Hirte-Aussagen im FAZ-Interview:
1. „Studien von Wissenschaft und Industrie sagen, dass man damit (HVO 100) im Vergleich zu fossilen Treibstoffen etwa 90 Prozent des CO2-Ausstoßes in der Produktion einsparen kann.“
2. „Ein Elektroantrieb emittiert danach 40 Prozent weniger CO2 als ein Diesel. Aber ein Diesel, ausschließlich mit HVO 100 betrieben, könnte selbst im Vergleich zum Elektroantrieb noch einmal drei Viertel der CO2-Emissionen des Elektromodells einsparen. Und da haben wir die derzeit CO2-intensive Batteriefertigung von Elektroautos noch nicht berücksichtigt.“
3. „In einer Studie (KIT) wurde gezeigt, dass wir in Deutschland ein riesiges Potential an Ausgangsmaterial haben, nicht nur an altem Frittieröl, sondern auch andere Abfall- und Reststoffe.“
Fazit: Technologieoffenheit bleibt das Zauberwort der Stunde!