Neue Studie HVO: Warum nicht die bestehende Dieselinfrastruktur weiter nutzen?

Ist der einseitige, deutsche „Electric-Only“-Weg der letzten Jahren nicht längst hinfällig? Natürlich: JA!

Denn gerade ein Blick in andere europäische Länder zeigt: Technologieoffenheit funktioniert. Ein wichtiger Baustein: HVO100.
So machen Schweden, die Niederlande, Spanien und Italien uns vor, wie es geht – mit jeweils mehreren hundert HVO100-Tankstellen und einer breiten Nutzung im Alltag. 👉 Die bestehende Dieselinfrastruktur kann dabei weiterverwendet werden.

Die neue „Übersichtsstudie HVO100“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes bestätigt dieses Potenzial auch für Deutschland:
1. HVO100 ist verfügbar und normativ geregelt (EN 15940)
2. Die Infrastruktur ist grundsätzlich vorhanden
3. Die Einsparungen der CO2-Neuemissionen wären erheblich

Gleichzeitig wird deutlich: Entscheidend ist die nachhaltige Rohstoffbasis. Nur zertifizierte Rest- und Abfallstoffe mit transparenter Lieferkette gewährleisten die gewünschten positiven Eigenschaften von HVO.

Was muss passieren, damit wir auch in Deutschland schneller mehr HVO-Tankstellen bekommen?
Ganz einfach: Zu allererst braucht es jetzt zügig verlässliche politische Rahmenbedingungen, die den Markthochlauf von synthetischen Kraftstoffen ermöglichen – als Ergänzung zu anderen Technologien.

Zur Studie:
https://www.htwsaar.de/fileadmin/user_upload/%C3%9Cbersichtsstudie_HVO100_Prof._Heinze__IAP_an_der_htw_saar.pdf

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