Funktioniert HVO100 eigentlich heute auch schon bei Fuhrparks von Unternehmen oder Kommunen?
Natürlich: JA!
So stellt dieStadtgemeinde Saalfelden in Österreich gerade ihren gesamten kommunalen Fuhrpark auf HVO100 um – vom Bauhof bis zur Feuerwehr!
Das bedeutet: Saalfelden betankt künftig 70 Maschinen und Fahrzeuge des städtischen Wirtschaftshofs sowie die Einsatzfahrzeuge und Aggregate der Freiwilligen Feuerwehr mit HVO100. Versorgt wird der Fuhrpark über eine eigene kommunale Tankstelle mit einem Fassungsvermögen von 50.000 Litern.
Das Fazit nach der ersten Phase im laufenden Betrieb:
1. Keine Unterschiede bei Leistung oder Verbrauch
2. Motoren starten leichter, laufen ruhiger und bilden deutlich weniger Ablagerungen
Trotz des leichten Preisaufschlag im Vergleich zum fossilen Diesel lohnt sich die Investition zum Erreichen der Klimaziele – ein Ersatz der Fahrzeugflotte durch Elektrofahrzeuge wäre sicherlich um ein Vielfaches teurer und damit für eine kleine Gemeinde nicht zu stemmen.