REDIII: Offener Brief an die Bundesregierung

Schaffen wir eigentlich noch eine sozialverträgliche, Paris-konforme Energiewende ohne den vermehrten Einsatz von synthetischen Kraftstoffen?

Natürlich: NEIN!

So schlagen 84 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem offenen Brief an die Bundesregierung Alarm und warnen, dass der aktuelle Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) im Verkehrssektor weder Paris-konform noch sozialverträglich sei!

Der Hintergrund: Trotz wachsender Elektromobilität fahren noch immer rund 97 Prozent der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Gleichzeitig dominieren auch bei den Neuzulassungen weiterhin Verbrenner. Damit bleibt genau hier der größte Hebel für kurzfristigen Klimaschutz im Verkehr. Die Forschenden fordern deshalb einen technologieoffenen Ansatz. Neben der Elektrifizierung müssten auch erneuerbare Kraftstoffe stärker berücksichtigt werden – bewertet über die gesamte Klimabilanz hinweg („Cradle-to-Cradle“). Nur so könne die Energiewende im Verkehr realistisch, Paris-konform und sozialverträglich gelingen.

Die zentrale Botschaft: Klimapolitik im Verkehr braucht Pragmatismus, Technologieoffenheit und wissenschaftliche Grundlage.

Wir drücken die Daumen, dass die Politik in Deutschland und der EU noch rechtzeitig aufwacht und nicht den bisherigen, einseitigen Pfad gegen alle Vernunft bis zum bitteren Ende weiterverfolgt!

Zum Offenen Brief:
https://www.dropbox.com/scl/fi/low51y06fge6pcj5j9svh/Offener-Brief-Energiewende-REDIII-final_84U.pdf?rlkey=a7m48r9jug6fsy9nxajoe4yc7&e=1&dl=0

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