Ändert sich eigentlich aktuell etwas bei den großen Autoherstellern bezüglich ihrer E-Auto-Strategie?
Natürlich: JA!
Man könnte sogar sagen „All-electric“ wird aufgehoben!
So berichten Motor1.com und FOCUS: „Nach VW ist Stellantis mit Marken wie Fiat, Peugeot und Opel Nummer zwei in Europa – und mit Jeep, Dodge und RAM einer der „Big Three“-Konzerne der USA. Hybride und Verbrenner rücken wieder stärker in den Fokus, das E-Auto muss Federn lassen.“
Dabei heißt es dort als Begründung: „Stellantis zieht die Reißleine. Der Mehrmarkenkonzern (u.a. Fiat, Opel, Jeep, Dodge, Peugeot) setzt sein Geschäft grundlegend neu auf – und räumt dabei offen ein, sich in den vergangenen Jahren zu deutlich vom Markt entfernt zu haben.“
„Hintergrund ist eine umfassende Überprüfung von Strategie, Modellplanung und Kostenstruktur. Stellantis will sich nach eigener Darstellung wieder stärker an den realen Bedürfnissen der Käufer orientieren.“
Gut, dass Realität, Marktorientiertheit und Vernunft langsam wieder zurückzukehren scheinen und dass dann mit synthetischen Kraftstoffen wie HVO, KlimaBenzin und eFuels sämtliche bestehenden und neuen Verbrenner – ganz gleich, ob Benziner oder Diesel – und Hybride signifikant CO2-reduziert betrieben werden können!
Die Entwicklung ist deutlich! Und es ist daher mehr als merkwürdig, dass trotz dieser offenkundig nachfrage-orientierten Kurskorrekturen vieler Hersteller die deutsche und europäische Politik – gegen den aktuellen Markt – das Verbrennerverbot nur leicht modifizieren will statt es endgültig aufzuheben und echte Technologieoffenheit und echten Wettbewerb zuzulassen!
Es bleibt spannend.



