Explodierende Energiewendekosten, Unternehmensinvestitionen in andere Länder, sinkende Bürger-Akzeptanz – wäre es nicht langsam Zeit, beim Thema Klimapolitik pragmatischer zu werden statt weiterhin überwiegend ideologisch vorzugehen?
Dr. Friedbert Pflüger, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter des
Clean Energy Forum (CEF) sagt in seinem Buch „Energiewende besser machen: Technik und Wirtschaft statt Ideologie“ (Verlag Herder, 240 Seiten, ISBN-13: 978-3451397882) ganz klar: JA!
Dabei stellt er – wie der Titel schon sagt – Technik und Wirtschaft statt Ideologie in den Mittelpunkt. Laut Pflüger kommen wir global, europäisch und national mit dem Klimaschutz nicht entscheidend voran: Wir verbrauchen heute mehr fossile Energie als 2015.
Aus der Sicht des Autors geht das nur mit neuen Wegen: Freiheit statt Reglementierung, Pragmatismus statt Ideologie, Augenmaß statt Übereifer, Entfesselung von Innovationen statt technischer Verbote – und diffamierungsfreier Dialog statt moralisierender Besserwisserei!
Gerade bezogen auf das Thema synthetische Kraftstoffe und die ca. 44 Millionen Verbrennerfahrzeuge in Deutschland wäre dieser offene und pragmatische Umgang mit der Energiewende sicherlich empfehlenswert!



