Lesetipp zu Europas Potenzial für einen erneuerbaren Kraftstoffmarkt

Kann die angestrebte Transformation des Verkehrssektors hin zu erdölfreien Energieträgern eigentlich allein durch die Elektrifizierung von Antrieben bewältigt werden?

Natürlich: NEIN!

In einer neuen, sehr aufschlussreichen Studie im Auftrag der BMW AG wird daher das Substitutionspotenzial von fortschrittlichen, erneuerbaren Kraftstoffen aus biologischen Feedstocks wie beispielsweise HVO gegenüber fossilen Energieträgern in allen Sektoren Europas beleuchtet. Titel der Studie: „Vom Rohstoff zur fossilfreien Mobilität: Europas Potenzial für einen erneuerbaren Kraftstoffmarkt“.

Zur Studie: https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000191584

Dr.-Ing. Olaf Toedter, Leiter neue Technologien und Zündsysteme vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) schreibt in seinem LinkedIn-Beitrag dazu:

„Diese Studie analysiert dabei auf Basis aktueller wissenschaftlicher Literatur und verschiedener Szenarien die Verfügbarkeit fortschrittlicher Rohstoffe, die Umwandlung zu erneuerbaren Kraftstoffen sowie die Entwicklung des Kraftstoffbedarfs im Straßenverkehr der Europäischen Union für die Zieljahre 2030, 2035 und 2040 … Ziel ist es perspektivisch durch CNF eine Mobilität ohne die Emission von fossilem CO2 als komplementären Pfad zur Elektrifizierung im Straßenverkehr zu etablieren und deren Realisierbarkeit quantitativ und qualitativ zu bewerten. Und dies nicht nur, um den Bedarf einer vCNF-Flotte zu bedienen, sondern die Chance zu bewerten den gesamten Bedarf an flüssigen Straßenkraftstoffen, einschließlich der Volumina für die Bestandsflotte, mit erneuerbaren Kraftstoffen abzulösen.“

TIPP: Wer sich also ernsthaft – und damit nicht ideologisch-beschränkt – beim Thema erneuerbare Kraftstoffe auf den neuesten Stand bringen möchte: diese Studie gibt gute Einblicke in das große Potenzial der erneuerbaren Kraftstoffe!

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