Effizienz-Debatte rund um E-Fuels

3 Stunden der täglichen Sonnenenergie würden reichen, um den heutigen, globalen Bedarf an Energie für ein Jahr zu decken – den gesamten Verkehr eingerechnet. Heißt: Energie könnte dank dem zukünftigen Ausbau des erneuerbaren Energiegewinnungssektors unerschöpflich vorhanden sein.

 

Man müsste sie nur dort produzieren, wo sie am meisten vorhanden ist, wie zum Beispiel in Nordafrika oder Südamerika. Die sogenannte rein motorische Effizienz, die gerne oft gegen E-Fuels herangezogen wird, ist vor diesem Hintergrund eigentlich relativ belanglos. Man diskutiert in diesem Falle sehr einseitig, ohne ein gesamtes Zukunftsbild der globalen Energieversorgung im Auge zu haben.

 

Und ist es zudem besonders effizient, Millionen von Autos „wegzuwerfen“?

 

Viel entscheidender für die Zukunft ist daher das Thema Transport von Energie und das Entwickeln von fairen und bezahlbaren globalen Mobilitätskonzepten. Und genau da wären E-Fuels eine einfach zu installierende Brücken- und Zukunftsenergieform. Denn die Infrastruktur für Flüssigtreibstoff ist weltweit vorhanden.

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