Synthetisches Benzin aus Chiles Süden

Doch manchmal kann es auch schneller gehen. Ein paar Tage später im Hotel „Double Tree“ im Zentrum der chilenischen Hauptstadt Santiago. Aus den Lautsprechern des Konferenzraums plärrt der Song „Let’s get physical“, und tatsächlich geht es jetzt mal zur Sache. Die Lother-Gruppe, ein Hamburger Mineralölunternehmen, klassischer Mittelstand, plant den großen Wurf. Ganz im Süden Chiles in Punta Arenas, wo der kräftige Wind bläst, soll eine Fabrik für „E-Fuels“ entstehen. Aus dem grünen Wasserstoff wird also klimaneutrales, synthetisches Benzin. Große Tankschiffe transportieren diesen Stoff dann nach Hamburg und von dort zu den Tankstellen Europas.

Neun andere Mittelständler hatten sich mit Lother zum Unternehmen eFuel GmbH zusammengeschlossen, in Zusammenarbeit mit dem chilenischen e-Fuel-Hersteller Highly Innovative Fuels (HIF), an dem Porsche 12,5 Prozent Anteile hält, soll nun ein großer neuer Produktionsstandort entstehen. Kostenpunkt etwa 1,5 Milliarden Euro. „Es geht noch um genaue Preise und einige andere Absprachen. Aber wir sind zuversichtlich“, sagt Lother-Geschäftsführer Hanspeter Tiede und unterzeichnet danach eine Absichtserklärung mit den chilenischen Partnern. Wenn alles gut geht, soll der finale Vertrag folgen.

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Quelle Bild: Senatskanzlei Hamburg

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